die veränderung ist schon zu spüren. sie schwingt durch die gedanken, malt luftschlösser in prächtigen farben und ist schon greifbar. zumindest im geist. auch die zellen spüren die vorfreude schon. das neue. das andere, das reizvoll unbekannte.
einen augenblick später bin ich wieder da. im hier und jetzt. in der ruhe vor dem sturm.
der vermeintliche stillstand ist eingetreten .
eine phase in der es weder vorwärts noch rückwärts geht. sicher ist nur, dass das nicht ewig anhalten kann. dieser gedanke ist der einzige lichtblick. denn der wunsch nach faszinierenden eindrücken und abenteuern steigt stetig.
audiotechnisch könnte das von den stone temple pilots / plush unterstützt werden:
manchmal schmerzt diese bevorstehende veränderung ja. zumindest gehts mir so. es fühlt sich an, als ob starke wellen oder schwingungen durch sämtliche zellen jagen, richtig durch den ganzen körper. das herzklopfen ist als solches echt stark spürbar.
es tut sich vieles, außen zumindest, das innenleben ist so unglaublich reichhaltig in dieser ruhigen phase. tief durchatmen hilft da ganz gut. beunruhigend in dieser phase ist, dass ich diese schwingungen zu beginn nicht zuordnen kann. anyways, fragen die dann so kommen:
- wie konnte ich es nur soweit kommen lassen?
- gehört das zum leben?
vielleicht ja. ein wenig durchatmen, reflektieren was so gelaufen ist. besinnen. über sich selbst wundern… „musste das wirklich so laufen?“
ja. das gehört dazu. jeder moment, alles. die turbulenzen, die abenteuer und eben auch der vermeintliche stillstand. und manchmal tut es gut. sich zurückzulehnen, durchzuatmen, loszulassen und kraft zu sammeln.
und wenn dann wieder genug kraft da ist – dann starte ich wieder durch.
rein in die nächste episode, die ich manifestiert hab.