wie geht’s eigentlich… einem nachrichtensprecher

25 06 2008

wie fühlt sich eigentlich ein nachrichtensprecher?

die frage hab ich mir schon oft gestellt.

wenn ich mir vorstelle, meine mitmenschen jeden tag über mord, totschlag und sonstige katastrophen zu informieren, erzeugt das ein gewisses unverständnis oder besser gesagt unbehagen bei mir. denn diese dinge verknüpfen sie doch dann automatisch mit einem wichtigen teil von mir – meiner stimme.

ungeschminkt gesagt:

oft empfinde ich gewisse botschaften aus den massenmedien wie big mac und pommes oder ravioli aus der dose.

uniform, voll von lobby-getränkten geschmacksverstärkern. einheitlicher massenbrei. synchronisiert durch wenige presseagenturen, die die sogenannte wahrheit  und/oder realität und somit die gedankenwelt der menschheit organisieren (versuchen). je nachdem, welche gruppe ihre interessen durchsetzen will.

es kann doch nicht sein, dass wir jeden tag zwischen 19.00 und 20.00 uhr in eine destruktive, gefährliche welt eintauchen? eine, in der angst, dramas und kriegstreiberei auf der tagesordnung stehen. selten, dass schöne ereignisse publiziert werden.

eine mediale inszenierung mit echt genialen vertriebswegen und subtil verpackten botschaften.

doch diese perfekte maschinerie deckt sich selbst immer wieder auf.

beispiel „komma trinken der österreichischen jugend“: der nachwuchs trinkt alarmierend viel. wir brauchen gesetze, strafen und verbote.

schon mal die tatsache hinterfragt, dass der mensch zu mehr als 80 % durch imitation lernt?

wenn dies nun wahr ist, so müssen wir erwachsenen bzw. wir als gesellschaft uns fragen – woher haben sie’s denn, die jugendlichen? wie wäre es, diese problematik aus einer gesamtheitlicheren perspektive zu sehen? menschlich gesagt wahrscheinlich ja, medial nein?!

 

ein kleines beispiel aus meiner meinung nach täglich viel zu vielen.

unreal. das ist das einzige, das mir dazu einfällt.

also liebe nachrichtensprecher: wie geht’s euch eigentlich so?

 

 

 

 


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Eine Antwort

7 02 2009
geronimosl

Jede/r ist so relativ frei,wie er/sie für sich grösstenteils entscheidet…
Manches werden von Aussen gesteuert,nein vieles sogar !
Was ein Mensch kauft…
Was er isst…
Wie er sich bekleidet…
Wo er sich aufhält?
Mit wem er Kontakte pflegt ?
Wie weit muss er mitgehen ? Muss er alles mitmachen,um die völlige Akzeptanz zu finden ? Was ist der Preis dafür ?
Selbstentfremdung,Sucht allerlei Art,…….
In einem gewisem Maße ist der Mensch der Schmied seines eigenen Glücks.
Ich bin der Meinung daß viele Individuen es gar nicht bewusst sind,da sie von Anfang ihrer Kindheit an,von der Gesellschaft inklusiver Eltern,Lehrer und anderer dressier,konditioniert worden sind .

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