schon mal probiert…weltentauchen II?

24 08 2008

wie bin ich denn da wieder hineingeraten?

mehr oder weniger bewußt, hat sich jeder diese frage schon mal gestellt. ist diese freiheit, sich heute für diese welt zu entscheiden und morgen für eine andere nicht wunderbar?

zugegeben.

manchmal ist es irritiertend. denn in der kultur und gesellschaft, in der wir aufgewachsen sind und uns bewegen, gibt es viel zu viele

  • unausgesprochene richtlinien
  • normen
  • verhaltenskodexes
  • do’s und dont’s
  • und „das gehört sich so’s“, koste es was es wolle.

 

es ist wichtig, sich selbst eine unbeirrbare neugierde und neuheiten im lebensrythmus zu gönnen. es in ordnung ist, sich auf spielerische weise immer wieder neu zu entdecken und lebendig zu fühlen. dann ist es gar nicht so schwer, sich weltentauchen wirklich zu herzen zu nehmen. es wirklich zu wollen. und sich dabei nicht zu überfordern.

ein nein von vorne herein auszuschließen, nur weil etwas unbekannt, ungewöhnlich oder vielleicht zu abenteuerlich ist. oder weil ich zu bequem bin mich zu bewegen.

diese offenheit garantiert mir - vorausgesetzt es geht nicht auf kosten anderer – tiefe gefühlsebenen, reiche erfahrungswerte, neue seiten meiner persönlichkeit und atemberaubende zufälle zu inhalieren. einen moment zu manifestieren, der mich im nachhinein lächeln  oder verwundert sein lässt und mir selbst bestätigt: „ich hab das gemacht hab! ja, ICH!“

das programm für’s weltentauchen stelle ich immer wieder neu zusammen. in häppchen und portionen die mir gut tun. und das kategorisieren in gut und schlecht verliert hoffentlich an bedeutung und verwandelt sich in die erkenntnis, dass es allein um die erfahrung geht. und was ich aus ihr mache. 

durch diese offenheit klopft der zufall weit öfter an meine tür,  öfter als ich es mir je erträumt hätte.


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