wie sieht eigentlich ein tagesbeginn aus, wenn unterschiedliche menschen die gleichen ausgangsvoraussetzungen für den folgenden tag haben? welche gedanken schwirren da durch den kopf? und welche geschichten haben sich ganz besonders prominent im erinnerungsvermögen niedergelassen?
grenzen wir die parameter ein wenig ein:
- ein xmas-clubbing in einem salzburger heimatort, bei dem ausgelassen gefeiert wird.
- datum ist der 25.12. ab 22.00 uhr – somit herrscht für alle beteiligten auch ein identer nächster tag, nämlich urlaub.
- individuell gesehen, haben die meisten das familäre dezemberfest hinter sich. und wahrscheinlich den üblichen wahnsinn an deadlines und projektabschlüssen, feiern und festen bis zu eben diesem stichtag.
am 26.12. hört man in der tat amüsante geschichten… allen voran, dass dieser besondere abend immer wieder ausartet und exzessiv und dekadent von allen beteiligten gefeiert wird.
das aufwachen. und die stunden danach.
version.1.
beim ersten augenaufschlag merkte sie sofort, dass es wohl ein morgen der besonderen art war.
anyways. sie begann den tag mit einem grinsen. neben ihr lag ein gutgebauter, hochgewachsener sportlicher mann. sie dachte an das erstaunlich gute, gemeinsame erste mal mit jemanden, den sie erst stunden zuvor kennen gelernt hatte. so war ihr das ja noch nicht passiert. er drückte sie näher an sich und sagte: das sollten wir in ungestörter atmosphäre wiederholen… und dann erinnerte sie sich, dass es durchaus leidenschaftlich zur sache gekommen war. und – das er gestern erwähnte, sie wären im haus seiner großmutter.
version.2.
für sie war es einer jener momente, an dem man sich nichts sehnlicher wünscht, als weiterschlafen zu können. die cocktails des letzten abends pulsierten noch durch ihren kreislauf. der herz klopfte ein wenig zu stark . sie überlegte kurz, ob eine kalte cola mit zitrone schnell genug wirken würde, entschied sich aber dann aber doch für eine doppelte portion asprin c. sie nahm einen tiefen atemzug. weitere 20 minuten bis der zustand erträglicher wurde. und dann gleitete sie hinüber in verschwommenes dämmern und revue passieren lassen, was und wer alles, zu ihrem ist-zustand beitrug. es war wohl ein ereignisreicher abend.
fazit.
wir sind individualisten. vielfalt ist großartig und trotz der vielen gleichen ausgangsvoraussetzungen, könnten die erinnerungen und erlebnisse unterschiedlicher nicht sein.
wir passen in keine schablone. es existiert kein „so-haben-nächste-tage-zu-laufen“-schema.
anyways. witzige perspektive. oh yesz.