unmenschlichkeit.

8 01 2009

ich habe mich gefragt, warum wir so viel unmenschlickeit ertragen müssen?

mancherorts ist sie teil des lebens. das ist leider unbestritten.

suspekt sind mir trotzdem die zyklen, orte und beteiligten, die über das jahr gesehen, einem bestimmten rhythmus folgen. wäre ich sarakstisch oder gar verschwörerisch, so läge die vermutung eines fein ausgetüftelten, perfekt gesteuerten redaktions- und produktionsplans nahe. der konjunktiv in diesem satz rückt mich hoffentlich wieder ins rechte licht.

unsere mainstream-medien scheinen keine gelegenheit auszulassen, dies tagtäglich zu projezieren. sobald wir von einem krisengebiet – äh sorry thema – übersättigt scheinen, kommt mit einem mal das nächste. und wenn der krieg nicht mehr funktioniert, erfahre ich von piraten vor afrika’s küste oder der unsichtbaren terrorgefahr.

aber: ich lebe in einer friedlichen umgebung. immer schon. gottseidank. trotzdem sind die entwicklungen sehr beunruhigend.

welchen schluss kann ich also daraus ziehen?

ich sehe die unmenschlichkeit des menschen gegenüber seinen mitmenschen, unser mangelndes empfinden und mangelndes verständnis für unsere unveränderliche verbindung untereinander. ich glaube, wir bereiten uns all diese probleme, weil wir nicht erkennen wollen, dass das, was wir einem antun, zugleich auch allen anderen antun.

oder wie sonst kann man sich erklären, dass das gebiet um neapel/italien als todesdreieck aufgrund unzähliger illegaler mülldeponien gilt? hier gelten sogar die dioxin-gesättigten tiere, die auf den weiden in dieser region grasen und krepieren, als sondermüll… mehr dazu in der doku „biutiful cauntri“

unser verhalten ist so, als ob wir uns von unseren eigenen füßen belästigt fühlen und sie deshalb abhacken – ohne die konsequenzen zu bedenken. dies zieht sich durch so viele bereiche, egal ob es die profitgetriebene zerstörung unseres planeten ist oder das gierige austricksen unseres finanz- und bankensystems. die liste ist schier unendlich.

falsch verstandener reichtum.

wir streben nach immer mehr. und wissen aber zugleich, dass kein gewinn darin liegt reichtümer anzusammeln. letztlich können wir sie nicht mitnehmen. und letztlich tragen wir auch eine große verantwortung für die folgenden generationen.

fazit.

wir existieren füreinander. und wir haben wechselseitig Einfluss auf einander mit allen, mit denen wir zusammentreffen – ungeachtet der dinge, die wir gerade tun.

und ich finde, dass es an der zeit ist genau diese botschaft eindringlich in jeden winkel dieser welt fliessen zu lassen.


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Eine Antwort

7 02 2009
geronimosl

We are all sitting in the same boat…..but everyone takes a different share of the cabins,meals,entertainment,sex e.t.c ? So how many bother to ponder about the others as long as they are doing well ……..

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