wie geht’s eigentlich einem soldaten, der von seiner regierung aufgerufen wird, gegen die eigene bevölkerung vorzugehen?
eine kurze begriffserklärung ist nun angebracht. ich meine jenes vorgehen, wenn sich menschen und ganze völker entschliessen gegen ungerechtigkeiten von regierungen zu erheben und für eine gerechtere, bessere welt bzw. miteinander eintreten. es geschieht so oft! alleine das jahr 2008 dient als beispiel für gelebte solidarität. wir erinnern uns an griechenland, island, simbabwe, usa,……….
soldaten sind in diese gesellschaften eingebettet und müssen aber zu gegebener zeit den werten des gesellschaftlichen kollektivs entgegentreten. es interessiert mich, ob und wann der gewissenskonflikt kommt und wie man damit umgeht.
vielleicht fehlen auch die worte, um dies zu beschreiben. vielleicht verdeutlichen uns bilder des world press photo award was ich meine.
eine auswahl:
- general news: 1st prize singles 2009/luiz vasconcelos, brazil, jornal a crítica/zuma press. woman tries to stop forced eviction of her people, manaus, brazil, 10 march
- people in the news: 2nd prize singles 2009/yannis kolesidis, greece, reuters. anti-government riot, athens, 9 december
- world press photo of the year 1989 /charlie cole, usa, newsweek. beijing, china, 4 june 1989. demonstrator confronts a line of people’s liberation army tanks during tiananmen square demonstrations for democratic reform
- world press photo of the year 1987 / anthony suau, usa, black star. kuro, south korea, 18 december 1987. a mother pleads with the riot police after her son was arrested at a demonstration accusing the government of fraud in the presidential election
sehr ausdrucksstark auch das video der toten hosen „pushed again“: