außerirdische tiergarten-parzelle.

5 04 2009

ein besuch im tiergarten erweitert tatsächlich das verständnis von leben und allem was ist. ich habe mir die frage gestellt, wie würde meine kleine tiergarten-parzelle aussehen, würde ich von außerirdischen aus meinem natürlichen lebensraum entführt und dort geparkt.

die ausgangsbasis.

wir menschen erforschen und beobachten tiere und ihre lebensweise mit einer ungeheuren neugierde und penibel genau. wir wissen wie sie schlafen, was sie essen und wie sie das essen jagen, kennen das paarungsverhalten, ihre durchschnittliche lebenszeit, ihre vermeintlichen vorlieben und ihre lebensräume. entsprechend versuchen wir  diese in der kleinen tiergarten-parzelle abzubilden. mehr oder weniger erfolgreich.

erfreulich daran ist, wenn sie – die zoo-tiere – den eindruck machen, glücklich zu sein. sie scheinen zwar ein wenig gelangweilt, manchmal etwas verhaltensauffällig, aber im großen und ganzen geht’s ihnen ja gut. da drinnen.

abstrakt ja. absurd nein.

ich tauche nun ein wenig in die welt des konjunktiv ein und verwandle ihn in die wirklichkeitsform. vielleicht haben die außerirdischen ja zufällig die maslowsche’ pyramide studiert und bauen entsprechend mein neues leben in der kleinen tiergarten-parzelle auf. was impliziert also mein derzeitiger lebensraum außenstehenden (lebe-)wesen. haben sie auch nichts übersehen? haben sie auch die stete veränderung, die vielfalt des lebens und den zufall mitbedacht?

ich weiß es nicht.

diese gedankenlinie ist abstrakt und absurd zugleich. genau aus diesem grund lohnt das eintauchen.


Aktionen

Information

Kommentieren

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.