die vermeintliche untätigkeit.

4 05 2009

manchmal gibt es phasen, da möchte man ständig das tun, was einem wirklich wichtig ist. doch es geht nicht. es bleibt einfach keine zeit dafür.

diese vermeintliche untätigkeit erzeugt unbehagen. und sie macht auch ein wenig unglücklich und sehnsüchtig.

die ideen etwas zu tun, sind da. sie werden auch von kleinen geistesblitzen begleitet. jene, die kurz vor dem aufbruch oder beginn zum tun aufleuchten und eigentlich eine aktivität nach sich ziehen. eigentlich.

denn etwas hält zurück. und schon schweifen die gedanken weg von der idee hin zur vermeintlichen untätigkeit. was um alles in der welt hält mich zurück? ist es eine blockade?

nein, ist es nicht. denn dann würde auch der ideenstrom versiegen.

ich denke, es ist vielmehr eine phase der ruhe, die sich im ersten moment als untätigkeit tarnt. und ruhephasen sind mindestens genauso wichtig wie sprudelnde aktivität.


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