unspektakulär.

14 05 2009

es gibt menschen und begegnungen, die einfach unspektakulär sind. eine eigentlich sehr unhöfliche bezeichnung. was bringt mich nun dazu, sie doch offen anzudenken.

vielleicht ist es die angst, es selbst ein wenig zu sein. unspektakulär.

mit sicherheit ist das so, denn vieles was mich am gegenüber irritiert oder anstößt, bin ich selbst.

unspektakulär bringt einen hauch von normaliät mit sich. und wer will normal sein? jeder hat den drang sich individuell ausdrücken, etwas besonderes zu sein. aufzufallen.anders zu sein.

und dann, plötzlich sehe ich mich konfrontiert in einer situation, die sich unspektakulär anfühlt. und auch ganz und gar unspektakulär ist.

einerseits vermittelt sie mir ein gewisses maß an sicherheit. überraschungsmomente bleiben aus. scheinen auszubleiben, doch dem ist nicht so. denn was mich im nachhinein ganz und gar überrascht ist das unspektakuläre gefühl, das sich breit macht. und das wiederum vermittelt mir, dass ich mich inmitten einer begegnung wiederfinde, die austauschbar ist. ich scheine sie zu kennen und kann sie somit vorhersagen. und genau aus dem grund ist die situation und die begegnung unspektakulär.

sie erweitert mich nicht.


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